We are the Fuck*ng Merch Crew !

WE ARE THE MERCH-CREW

Nur die Harten kommen in den Garten – und wer pflückt im harten Garten die schönsten Blumen? Genau, die Merch-Crew. Glaubt uns, sie haben den härtesten Job auf der Tour.

Daher lassen sie einfach selber zu Wort kommen…also Jungs und Mädels, das Mikro gehört endlich euch:

Tina: Frauen in der Merch-Crew

„Als Frau in der FW-Merch-Crew, muss man ein dickes Fell haben, gut einstecken können, nicht nachtragend sein, zur Tagesordnung übergehen können und trotzdem mit JEDEM sein Feierabend Bier trinken können. Es gibt Live-Crews, in denen kategorisch nachtragende Crewmitglieder raus geworfen werden, egal wie gut sie ihre Arbeit machen. Zickiges Gehabe stört besonders wenn man tagelang auf engstem Raum jede Minute miteinander verbringen muss.

Durch den Dauerstress, dem wir alle ausgesetzt sind, sind spätestens am dritten Tourtag alle von allen genervt. Da heißt es dann „Augen zu und durch“. Private Vorlieben und Abneigungen muss man ablegen können. Auf Tour zu sein bedeutet, mindestens 18 Stunden einen Knochenjob zu leisten ohne zwischendurch eine ordentliche Entspannungspause zu haben. Selbst Dinner oder Lunch wird nicht in Ruhe eingenommen. Die Party der früheren Jahre ist vorbei. Mit dem Erfolg der Band wächst unser Leistungsdruck nach Außen die Einzigartigkeit unserer Frei.Wild-Familie zu demonstrieren.

Am Stand selbst müssen wir Frauen von Fans vieles hören: von Anmache bis hin zum Beschimpfen (da sind wir wieder bei dem Thema Einstecken…). Da versucht der ein oder andere schon mal durch großzügiges Komplimente verteilen, etwas Gratis abzustauben oder günstiger zu erhalten.“

Jens: Ein paar Worte von Jens

„Servus! Die Arbeit eines Mercher ist wirklich hart. Es schlaucht, da wir von 8 Uhr bis 2 Uhr nachts auf den Beinen sind. Zwar schaffen wir es zum Frühstück, aber das Mittagessen fällt für uns meistens aus. Diese Tour ist aber besonders, da wir auch mit einem Nightliner fahren, das war früher anders. Auf der Tour davor sind wir noch mit Auto hinterher gefahren, dieses Mal ist es um Längen entspannter.“

Daddy: Vorbereitung ist Alles!

Die Vorbereitungen für die Tour beginnen schon Monate im Voraus mit der Kalkulation und der Bestellung der ganzen Artikel, da wir ja immer versuchen, allen immer alles zu bieten.

Auf der Tour fängt der Tag früh zwischen 7 und 8 Uhr mit einem Frühstück und der anschließenden Begehung der Halle am. Die Inspizierung ist besonders wichtig, um den Stand entsprechend anpassen zu können.  Hierfür werden natürlich alle fleißigen Helfer benötigt um den reibungslosen Aufbau zu gewährleisten und eine ansprechende Dekoration vorzeigen zu können. Dies ist jeden Tag aufs neue eine Herausforderung, da jede Lokation anders aufgebaut ist.

Wenn wir dies dann vollbracht haben und alles entsprechend bestückt ist, wird auch allmählich zum Essen gebeten, welches auch gleichzeitig der Startschuss für die Fans ist, die wir natürlich mit Freuden erwarten, denn das ist ja unser Antrieb für uns, diesen Job auch zu machen und glückliche Gesichter am Abend entschädigen für den harten Tag.

Nach dem Schlussfeuerwerk unserer Jungs geht es ja dann ans Räumen der Halle und hier sind dann nochmals alle gefordert, hier ist der Andrang ja wie gewohnt immer am Größten. Für uns heißt es dann aber auch schon wieder geistig auf den Abbau vorbereiten und das Verstauen zu Organisieren. Gegen 1.30 Uhr fallen alle erschöpft aber glücklich in die Polster um das verdiente Feierabendbier zu genießen. In der Regel bleibt es bei einem, weil wir ja auch nach 4-5 Stunden wieder aufs Neue ran müssen.

Ihr seht, die Tage auf der Tour sind lang und es hat nicht unbedingt etwas mit Endlospartys zu tun, aber trotz der langen Tage und kurzen Nächte macht es allen irgendwie Spaß und es will keiner wirklich missen. Wir sind eben ein Spitzenteam.“

Flo : Die Entwicklung

Es ist schon interessant sich mal nicht nur die Entwicklung der Band,

sondern auch die des Merches an zu schauen.

In den ersten Jahren machten Melly und Lene alleine den Stand. Ihnen genügte

eine Bierzeltgarnitur, denn es gab nur 2-3 Motive. Alles war recht familiär.

Jeder kannte jeden und wusste über alles bescheid.

2009 zur HaW Tour langte uns noch der kleine Anhänger der Backliner und die

Musik von Tetris 😉

Ja und heute..? Fährt halt ma eben unser eigener 40tonner in die Halle 🙂

Sandra: Wie ist es eigentlich für die Männer?

„Die wichtigste Frage lautet doch eigentlich: Wie ist es für die ganzen Männer mit Frauen auf Tour zu gehen, denn die müssen ja solange warten bis Frau sich wieder geföhnt und gestylt hat. Ich finde es relaxter mit Männern unterwegs zu sein, als nur mit Frauen – man geht lockerer miteinander um. So kann, wenn in einem Raum WC und Dusche zusammen sind, der Mann links scheißen und die Frau rechts duschen.“

Ahhhh..jaaaaaa…tja, so geht Arbeitsteilung im Frei.Wild-Universum.

Zurück in die angeschlossenen Funkhäuser.

Euer Enrico

Interview mit Mercher Wege

Blogger: Wie heißt Du? Woher kommst Du? Dein Beruf? Was machst du?

Wege: Manuel Wegehaupt; Kressbronn am Bodensee D; Zimmerermeister; Student Bauingenieurwesen

Blogger: Seit wann arbeitest Du an der Tourvorbereitung?

Wege: In Etappen seit Juni 2012; 1. Schritt Kalkulation der Rohware; 2. Grobplanung Merchstand Konzeptausarbeitung Bestellung der einzelnen Komponenten für den Stand 

3.Einteilung der Crew und Merch-Helfer

4.Endkalkulation der einzelnen Motiven als Kapuzen-Pullover, Zippjacken, T-Shirt, Girly´s 

5.Bestellung der Ware inklusive Accessoires 

6.Kalkulation der Tour Ausschankbecher

Seit Anfang August sind die ersten T-Shirt´s in Druck

Blogger: Was war der schwierigste Moment, … der schönste Moment?

Wege: Der schönste Moment war sicherlich auf der X-Mas Tour in Stuttgart als zum Song Mehr als Tausend Worte tausende Feuerzeuge zu sehen waren das sind emotionale Augenblicke welche den ganzen Tour Streß vergessen lassen.

Der Schwierigste Moment puh da fällt mir Momentan nichts dazu ein  

Blogger: Was ist für Dich das besondere am Touren mit Frei.Wild?

Wege: Wenn man sich zurück erinnert wie alles begann und wie schnell die Band hochgeschossen ist und somit auch die Leute an den Aufgaben gewachsen sind empfindet man doch ein wenig Stolz ein kleiner Teil dieses ganzen zu sein.

Blogger: Gibt es Störfaktoren? Unerwartetes? Was darf auf keinen fall passieren?

Wege: Störfaktoren an sich gab es bis jetzt eigentlich nicht, einzig und allein ein paar kleinere Punkte wie zum Beispiel wenn vor Ort nicht gleich klar ist wo wir unseren Stand platzieren können oder wenn ein Teil der Merch-Crew morgens lieber sich um Ihre Facebook sucht kümmert anstatt in die Gänge kommt.

Unerwartetes gab es bis jetzt noch nicht kann aber jederzeit eintreffen.

Auf keinen Fall passieren darf es das ich mit meiner Kalkulation der Ware komplett danebenliege oder das wir mit dem Standaufbau nicht pünktlich zum Doors Open fertig sind.

Blogger: Schwierigkeiten, Herausforderungen? Was ist für Dich eine besondere Herausforderung?

Wege: Verwandle große Schwierigkeiten in kleine und mache Kleine zu keine!!

Jeder Tourtag bringt unterschiedliche Herausforderungen mit sich zum einen den individuellen Standaufbau zum anderen die Logistik vor Ort.

All dies müssen wir Vorort entscheiden dies lässt sich nicht planen.

Blogger: Das Team in wenigen Worten:

Wege: Einfach super auf jeden ist Verlass jeder packt mit an auch wenn der Ton meist nach dem 3 Tourtag rauer wird.

Blogger: Dein grober Tagesablauf vor und bei der Tour?

Wege: 2 Tage vor Tour beginnt der Stress haben wir an alles gedacht, letzte Telefonate mit Daddy um nochmals alles durchzugehen.

Zusammenpacken der Unterlagen wie Bestellungen, wichtige Listen, E-Mail Ausdrucke etc.  ein kleines mobiles Büro zusammengeschnürt in einen Aktenkoffer

Blogger: Danke